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Zu Hause in einer Welt:

Deutsch-tschechische Geschichte an/entlang der Grenze und nach der Grenzöff

Datum: So 01.03.20
Ort:Kunsthaus Waldsassen, Kunstgasse 1, 95652 Waldsassen

Ausstellung

Die Wanderausstellung zum "Fingierte Grenze" Aktion "Kámen" kommt im März 2020 ins Kunsthaus nach Waldsassen. Die Gesellschaft zur Erforschung der Verbrechen des Kommunismus e. V. stellt damit ein historisch bedeutsames Werk vor, das die fast unbekannte, gesetzwidrige Tätigkeit der Staatssicherheit aus der Zeit um die Wende der 40er zu den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts in der Tschechoslowakei erforscht. Die Aktion "Kámen" war eine besondere Methode der Verfolgung von Regimegegnern durch den
kommunistischen Geheimdienst. Die Aktion "Kámen" (Stein) sollte Menschen, die die Flucht in den Westen wagten, abfangen und von ihnen möglichst viele Informationen sichern.
Dazu schuf der kommunistische Sicherheitsdienst falsche Grenzen und seine Mitarbeiter gaben sich als Amerikaner aus, die die Flüchtlinge in falscher Sicherheit wiegten und so aushorchten. Weil der Trick so gut funktionierte, errichteten die totalitären Machthaber gleich mehrere falsche Grenzen. Vier Jahre lang arbeiteten sie mit der Finte. Insgesamt fielen, nach Schätzung von Historikern, mehrere hundert Opfer darauf herein. Die Akteure der Verbrechen blieben unbestraft.

Wir wollen uns rund um die Ausstellung mit dem Thema 30 Jahre Grenzöffnung auseinandersetzen. Zur Ausstellung werden mehrere Begleitvorträge angeboten. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Internet und der Tagespresse.

Nachfragen unter ebw.oberpfalz@elkb.de oder 09621 - 496260


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